• Die Milchmädchenrechnung

    Es ist schon diskriminieren, dass behauptet wird, Milchmädchen könnten nicht rechnen. Der Volksmund setzt eine Milchmädchenrechnung mit einem Trugschluss gleich, das finde ich nicht korrekt.
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c2/La_laitiere_et_le_pot_au_lait.jpg

    Milchmädchen aller Länder vereinigt euch und legt eure (korrekten)  Rechnungen offen!

    Diese vorurteilsbehaftete Redewendung von der Milchmädchenrechnung wirft doch die Frage nach der Herkunft auf. Wie kommt man dazu, solche Behauptungen aufzustellen?
    Die Wendung basiert auf einer Fabel von Lafontaine in der sich ein Mädchen Gedanken darüber macht, wie sie das Geld, das sie vom Verkauf der Milch verdient, am besten anlegen kann. Übermütig über den zu erwartenden Gewinn aus ihrer Anlage, beginnt sie das Hüpfen und verschüttet dabei die Milch. Aus der Traum vom großen Geld.
    Bekannt als Redewendung wurde die Milchmädchenrechnung aber erst durch die Adaption dieser Fabel von Johann Wilhelm Ludwig Gleim. Er schrieb die Fabel von der "Milchfrau" - nachzulesen auf Projekt Gutenberg.
    Diese Fabelvariante wurde so berühmt, dass daraus die sprichwörtliche Milchmädchenrechnung resultiert. Seit dem hält sich dieses Vorurteil, dass Milchmädchen nicht rechnen können.

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    Ähnliches:
    Adam Ries(e)



  • "Entnazifizierung" des T9

    (Fast) Jeder kennt und liebt die T9-Funktion auf seinem Handy. Sie erleichtert einem das SMS schreiben ungemein. Statt des langwierigen mehrmaligen Drückens einzelner Tasten, um den gewünschten Buchstaben zu bekommen, genügt das einmlalige Drücken und das Handy sucht automatisch ein passendes Wort.

    T9 steht übrigens für "Text on 9 keys" (also "Text auf 9 Tasten") und wurde als erstes von der Firma Tegic entwickelt. Das erste Handy, das diese Funktion hatte, war das Nokia 3210.

    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e5/Nokia_3210_3.jpg
    Aber wie bei allen technischen Neuerungen gab es ein paar Kinderkrankheiten.
    Wollte man Wörter wie "Maxi" oder "voll" schreiben, tippte man "6294" bzw. "8655". Doch statt des gewünschten BEgriffs wurde einem als erstes "Nazi" und "Volk" angeboten. Das konnte schon mal peinlich werden, wenn man seinem Kumpel Maxi eine SMS mit der Begrüßung "Hallo Nazi" schrieb!
    Das Problem lag nicht bei nationalsozialistischen Entwicklern, sondern am Internet. Das Unternehmen Tegic hatte nämlich im Internet recherchiert, welche Wörter häufiger vorkommen. Dabei schlug "Nazi" "Maxi" und "Volk" "voll".

    Inzwischen hat man diese Reihenfolge ausgetauscht. "Maxi" und "voll" sind nun die erste Wahl Vorschlagsliste. Außerdem wurden Wörter wie z.B. "Judenfrage" aus dem Handy-Wörterbuch gestrichen.
    Quasi eine "Entnazifizierung" des T9!

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    mehr über Handys:
    Nokia tunes
    Bluetooth


  • alles in Butter

    Regelmäßig zu gegebenen Feiertagen ist bei uns alles in Butter, d.h. beim Essen wird mit dem Geschmacksträger Fett nicht gespart.
    Doch ist dann auch nach dem Essen noch alles in Butter, sprich alles in Ordnung? Wohl eher nicht. denn das Gewicht geht nach oben und gar nichts ist mehr unter Kontrolle, sprich in Butter.

    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/45/NCI_butter.jpg
    "Alles in Butter"

    Mal wieder so ein Sprichwort, bei dem man sich fragt: Hä, wie kommt man nur auf so eine Redewendung? Was hat Butter mit einer kontrollierten Lage zu tun?

    Eine ganze Menge, wenn man weiß, was ursprünglich in Butter war. Die Wendung wurde nämlich nicht, wie man zuerst meinen könnte, in der Küche verwendet, sondern in der Glasindustrie. Hatte der Glaser ein Glas fertiggestellt, musste er es zum Händler bringen. Als Fortbewegungsmittel war nur die Kutsche bekannt und die Straßen war nicht asphaltiert, sondern mit Schlaglöchern übersäht. Die Quintessenz war ein Scherbenhaufen, immer wenn man am Ziel angekommen war. Man suchte  also nach einer Möglichkeit das brüchige Glas sicher zu transportieren. Und man kam auf die geniale Idee, es in eine Kiste mit flüssiger Butter einzulegen. Anschließend wartete man, bis die Butter wieder fest war. - Nun konnte man das Glas sicher transportieren. Am Bestimmungsort musste die Butter nur wieder geschmolzen werden und man hatte das unbeschädigte Gut.
    Keine schlechte Idee, oder?


  • Der Geschmack von Bananen

    Schon längst sind Bananen nicht die einzigen Lebensmittel, die nach Bananen schmecken. Es gibt Bananen-Jogurt, Bananen-Eis, Bananen-Milch, Bananen-Schokolade, ...

    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4e/Bananen_Frucht.jpg
    Die Banane scheint in der Lebensmittelindustrie sehr beliebt zu sein. Alles gibt es irgendwann noch in der Geschmacksrichtung Banane. Tatsächlich verdankt sie ihre weite Verbreitung weniger ihrem guten Geschmack, als der einfachen chemischen Reproduzierbarkeit des Bananengeschmacks, denn in allen diesen Lebensmitteln ist kein Stück echte Banane drin. 
    Auch in (oder vielleicht gerade in) der Nahrungsmittelindustrie geht es darum, möglichst kostengünstig zu produzieren. Mit Aromastoffen versucht man die billigen faden Nahrungsmittel aufzupeppen. Es ist dabei einfacher und billiger, Bananenaroma zu verwenden, als wirkliche Bananen. Gerade das Bananenbeispiel ist dabei sehr passend, denn man benötigt dabei nur ein Tausendstel des Materials.
    In Zahlen: Um eine größere Menge Bananen-Jogurt herzustellen, benötigt man auf 100kg Jogurt 6Kg Bananen. Ersetzt man diese durch Aromastoffe benötigt man auf die gleiche Menge Jogurt nur noch 6g Bananenaroma- also 1/1000!

    Auch in der Herstellung von Bananenaroma im Labor muss man nicht auf exotische Zutaten zurückgreifen.
    Auf der Einkaufsliste der Lebensmittelchemiker steht

    • Holz (wegen Vanillin)
    • Nelkenöl (wg. Engenol)
    • Ethylbutyrat (ein Produkt der Erdölchemie)
    • Fuselschnaps (wg. Pentylisoacetat - erinnert an Nagellackentferner)
    • Rosenduft (genauer Phentylethylalkohol)
    • Benzylacetat (für die Fruchtigkeit)
    • Hexanol (für eine herbe Grasnote)

    alles in einen Topf, aufkochen, zweimal umrühren und schon haben wir Bananenaroma (etwas vereinfacht dargestellt). Wer braucht da noch echte Bananen?
    Achtet mal das nächste mal darauf, ob ihr die einzelnen Zutaten herausschmeckt (also Holz, Nelkenöl, Nagellackentferner und Rosenduft).

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    Alte Einträge:
    Warum ist die Banane krumm?
    Bananen sind die Nummer 1



  • Warum ist meist das erste Wort der Babys MAMA?

    Die Antwort scheint klar zu sein. Die Mutter ist meist die erste und dominateste Bezugsperson der Neugeborenen. Die Mama ist das Wichtigste und somit ist meist das erste Wort, was die Kleinen sprechen können:

    " M a m a "

    Einige Sprachwissenschaftler wenden aber dagegen ein, warum dann nicht das erste Wort "Mutter" sein kann?
    Sie gehen davon aus, dass die Frage völlig falsch gestellt wurde. Es darf nicht heißen "Warum heißt das erste Wort der Babys meist Mama?", sondern "Warum heißt die Mama "Mama"?".
    Das erste Wort was man sprechen kann, ist an Einfachheit nicht zu überbieten. Es unterscheidet sich nur gering von Schreien und einfach Lauten. Man gibt einfach einen Ton von sich, öffnet und schließt den Mund und fertig ist das einfachste Wort, "MA-MA". Probiert es mal aus, es gibt im Grunde kein leichtes Wort. Und weil eben die Mutter die erste Bezugsperson der Kleinkinder ist, heißt sie "MA-MA".
    Eine Argumentation, die zwar nicht bewiesen werden kann, aber dennoch logisch und stichhaltig ist!


  • Ist Papst Benedikt XVI. noch Deutscher?

    Eine berechtigte Frage. Zwar sind wir Deutschen, wie die Bild-Zeitung titelte, Papst, aber ist der Papst auch Deutscher? Als Staatsoberhaupt des Vatikans ist Benedikt XVI. auf jeden Fall dort Staatsbürger.
    In Deutschland ist es mit der doppelten Staatsbürgerschaft ja so eine Sache ist. - Also ist der Papst doch keiner Deutscher mehr?
    In Deutschland gilt das Gesetz nach §25 StAG (Staatsbürgerschaftsgesetz), dass jeder seine deutsche Staatsbürgerschaft verliert, der in einem anderen Land einen Antrag auch auf Staatsbürgerschaft stellt und diese annimmt.

    Auch Christian Ströbele von den Grünen stellte sich diese Frage und reichte eine schriftliche Anfrage an die Bundesregierung ein, ob der Papst noch Deutscher sei, er vermute nämlich nicht. Die Antwort lautete, Benedikt XVI. sei ein Sonderfall und besitze die doppelte Staatsbürgerschaft, die des Vatikans und die deutsche. Zur Argumentation führte man an, Ratzinger sei in das Amt des Papstes gewählt worden und habe mit der Wahl automatisch die vatikanische Staatsbürgerschaft erhalten. Offiziell habe er nie einen Antrag auch eine andere Staatsbürgerschaft gestellt, womit der Tatbestand nach §25 StAG nicht zur Anwendung kommt.

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    Danke an die Frage von twenty9 im alten Artikel "Wie viel verdient der Papst?"


  • auf den Schlips getreten

    Es gibt Menschen die fühlen sich durch Aussagen von mir auf den Schlips getreten. Aber jetzt mal ehrlich, dass kann ich mir nicht vorstellen. Wie soll ich denn da hin kommen? Der Schlips geht gerade einmal bis zum Bauchnabel, wie soll ich da drauftreten? Die Person muss dann schon auf allen Vieren am Boden rumkrabbeln, damit dass überhaupt technisch möglich ist. -

    Wenn ich mir es recht überlege, ist die Redewendung vom Auf-den-Schlips-treten einen ziemlich schiefes Bild. Wie kommt man nur auf einen solchen Vergleich? Hat es vielleicht etwas mit der Weiberfastnacht zu tun, bei der man/frau seinem Chef die Krawatte abschneidet?
    Gerade gerückt wird das Bild erst, wenn man sich die Herkunft dieser Wendung anschaut. Sie hat nämlich gar nichts mit einer Krawatte zutun. Als diese Redewendung populär wurde, gab es noch überhaupt keine Krawatten. Der Ausdruck des Schlips-Tretens, im Sinne von jemanden kränken, fußt auf einem anderen Bild. Mit Schlips ist nämlich der Rockzipfel oder der Hemdszipfel gemeint. Bei langen Gehröcken konnte es schon mal passieren, dass man jemanden (aus Versehen) auf den Rockzipfel stieg. Das war natürlich sehr unangenehm. Heute kann das nicht mehr so leicht passieren, die alten Gehröcke sind aus der Mode. Nur noch Pianisten u.Ä.sieht man noch mit einem Frack auf den man treten könnte. Besser ist es deswegen trotzdem nicht, denn steigt man(n) einer Frau bei einer Abendveranstaltung (z.B. einem schönen Ball) auf den Kleidsaum, fühlt sie sich im besten Fall nur(!) auf den Schlips/das Kleid getreten!


  • "Das Leben des Brian" und die Beatles

    Einer der besten Filme überhaupt ist Monty Pythons "Das Leben des Brians". Der skurrile Humor der englischen Komikertruppe ist legendär und ihr Film war ein riesen Erfolg. An netten Abenden mit Freunden schmeißt man sich regelmäßig gerne Filmzitate um die Köpfe.

    "Jeder nur ein Kreuz!"

    "... Ja, und diese beschissene Volksfront von Judäa."

    "Aufhören. Aufhören. Schluß jetzt. Ich sage aus. Alles herhören: niemand hat irgend jemanden zu steinigen, bevor ich nicht diese Pfeife geblasen habe. Habt ihr verstanden? Selbst wenn, und ich möchte, daß das absolut klar ist, selbst wenn irgend jemand Jehova sagt. .."

    "Chleudert den Purschen zu Poden!"

    "Kann es sein, dass Weibsvolk anwesend ist?"

    ... (Ich könnte ewig weiter machen!)

    http://www.das-leben-des-brian.de/brian.jpg
    Doch das Projekt stand am Anfang unter keinem guten Stern. Ein erster Produzent sprang relativ kurzfristig ab (2 Tage vor den geplanten Dreharbeiten) und einer neuer war schwer zu finden. Der Stoff war einfach zu brisant. Das Filmvorhaben drohte zu scheitern. Eric Idle, einer der führenden Köpfe bei Monty Python sprach mit einem berühmten Freund über die finanziellen Schwierigkeiten. Dieser Freund war kein Geringerer als George Harrison von den Beatles. Idle bat ihn, nach Investoren Ausschau zu halten. Doch George Harrison hatte eine andere Idee. Die benötigten 4 Millionen US-Dollar Budget brachte Harrison aus seiner eigenen Tasche auf. Er wollte wohl unbedingt den Film sehen und das war ihm das Produktionsrisiko 4 Millionen Dollar wert.

    Und so dürfen wir nicht nur den Beatles für viele tolle Lieder danken, sondern auf für den Film "The life of Brian". - danke George!

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    mehr Monty Python? Hier klicken


  • Was verdient der Papst?

    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a8/BentoXVI-30-10052007.jpgBevor ich jetzt missverstanden werde, es geht um den monetären Verdienst des Heiligen Vaters. Konkret: Wieviel Geld bekommt Benedikt XVI.?
    Doch was bekommt er? Gehalt wie ein Beamter? Lohn wie ein Arbeiter? Aufwandsentschädigung wie Ehrenamtliche? Gage wie Kleinkünstler? Dividenden und Boni wie Manager? Apanage wie adelige Prinzen? - Und vor allem, wer bezahlt ihn?

    Eine berechtigte Frage. Wenn man nach der Verantwortung und der Weisungsbefugnis eines Papstes geht und das mit anderen Jobs zu vergleichen versucht , dann müsste man sich in horrenden Summen bewegen, die Jenseits von Gut und Böse sind.
    Was schätzt ihr also, verdient man als Papst?

    Als Papst ist man so weit oben auf der Karriereleiter, dass man schon kein Geld mehr benötigt. Dementsprechend bekommt der Heilige Vater keinen müden Cent. Alles, was er zum Leben braucht (und vielleicht noch etwas mehr), wird ihm kostenlos zur Verfügung gestellt. Essen, Kleidung, Wohnung, ärztliche Versorgung, ...(in die Rentenkasse zahlt er übrigens nicht ein, weil er ist ja Papst auf Lebenszeit und wird also nie Rentner!).
    Das Papst arbeitet quais für umsonst, bzw. für Gotteslohn. Das ist auch im Vatikan genau geregelt. Während seines Pontifikats, darf das kirchliche Oberhaupt kein Vermögen anhäufen (allerdings muss er Vermögen, dass er vor der Wahl besessen hat, nicht abgeben).

    Ja aber, sagen jetzt vielleicht einige, der Papst schreibt ja auch Bücher und hält Vorträge, dafür erhält er doch bestimmt Geld. Das ist richtig, die Einnahmen davon spendet der Heilige Vater.

    Wie man weiß, gilt diese Regel der Vermögenslosigkeit nicht schon immer. Man hat aber aus der Verschwendungssucht alter Päpste (Bsp. Leo X.) gelernt.

    Finanziell lohnt sich das Amt des Papstes also nicht, allerdings spürt man auch keinen Mangel an irgend etwas. - Ergo Papst als Traumberuf?

  • "Das Heimchen am Herd"

    Ja, die damalige Zeit war schon chauvinistisch. Die Frau gehörte in die Küche und an den Herd. Sie musste den Mann
    versorgen, der das Geld für die Familie verdiente. Die Rollen und Aufgaben waren klar verteilt!

    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a8/Acheta_domesticus.JPGAuch Charles Dickens muss ein Verfechter dieses Frauenbildes gewesen sein, wie sonst konnte er so ein Stück wie "das Heimchen am Herd" schreiben. Oder etwa nicht?

    Jeder, der das Stück gelesen hat, weiß, dass es eigentlich gar nicht um eine Hausfrau geht. Der englisch Titel lautet "the Cricket on the Hearth", was so viel wie "die Grille am Herd" bedeutet.
    Wie kam man dann aber auch die Idee, die deutsche Fassung "das Heimchen am Herd" zu nennen? Das liegt daran, dass es sich bei dem Wort "Heimchen", neben der abwertenden Bezeichnung für eine Hausfrau, auch um den Namen einer Grillenart handelt, nämlich der Acheta domesticus (= häuslicher Sänger).

    Und tatsächlich, in Dickens Geschichte geht es um das Zirpen einer Grille im Wettstreit mit dem Wasserkessel.

    Das Heimchen muss also nicht immer negativ konnotiert sein und vor allem nicht immer weiblich. Denn bei der Grillenart der Heimchen ist es das Männchen, dass durch Reiben der Vorderflügel das Zirpen erzeugt.
    Allerdings würde Interpretation des Werkes Dickens hin zu einer Verfechtung der Frauenemanzipation, indem die männliche Grille in der Küche mit dem Kessel kommuniziert, wohl etwas zu weit gehen.

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    mehr Dickens gefällig? Hier

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